Wir rechnen nach Stundensätzen ab. Nicht pro angefangene Stunde, sondern nach 5 Minuten-Takten. Die kleinste Zeiteinheit sind 5 Minuten. Fahrtkosten, Kopien, Porti- und Telekommunikationspauschalen  und Übernachtungen kosten zusätzlich gemäß Gebührenvereinbarung. Fahrtzeiten und Leerzeiten bei Gerichten und Behörden sind Arbeitszeiten. Die Mindestgebühren sind die gesetzlichen Mindestgebühren entsprechend dem Streitwert nach RVG.

Die Abrechnung nach dem Leistungsprinzip ist eine faire Abrechnung. Schafft keiner was in Ihrer Sache, kostet der Fall auch nichts. Nur wer Leistung erbringt, bekommt Geld. Die gesetzlichen Mindestgebühren dürfen wir allerdings von Gesetzes wegen nicht unterschreiten.

Pauschalen für das gesamte Verfahren, also etwa 20.000 € oder 50.000 € für das ganze Verfahren, halten wir nicht für fair. Da verliert immer einer. Ich möchte das nicht sein. Wollen Sie der Verlierer sein? Wohl kaum. Pauschalen bringen zwar Kostensicherheit, aber hinterher meist einen Frust oder Zwist oder Nachforderungen  in das Mandatsverhältnis, das ein vertrauensvolles und sinnvolles Miteinander voraussetzt und benötigt und dadurch erheblich belastet wird. Was hilft die Pauschale, wenn der Anwalt unzufrieden ist und Nachforderungen stellt und nichts mehr macht, wenn die Nachforderung nicht auch bezahlt wird …? Da stört eine solche Nachforderung. Wollen Sie da dem Anwalt dann sagen, dass Sie mit ihm doch eine abgleitende Pauschale vereinbart haben … und er macht dann nichts mehr oder nur das Nötigste …? Da fragt man sich, warum man eine Pauschale ausmachte. Das verstehe ich. Also lässt man das besser, weil es das Mandatsverhältnis enorm belastet. Denn da stört natürlich das Gefühl, über den Tisch gezogen worden zu sein oder zu werden und wirtschaftlich unzufrieden zu sein.

Außerdem: wie kann man am Anfang sinnvoll die Größe des Verfahrens und den Umfang abschätzen und dann eine faire Pauschale aushandeln … wenn man noch nicht mal die Akte und die Gegenseite und deren Gedankengänge und Argumentationsketten und Beweismittel kennt? Es kommt doch meist anders und ist das dann schön, wenn man eine Pauschale ausmachte und sich nun -egal auf welcher Seite- übervorteilt führt, weil es wesentlich mehr ist oder doch schneller und leichter abzuarbeiten ist? Da das Mandatsverhältnis von Vertrauen und effektiver Zusammenarbeit geprägt ist, kann das nur gut funktionieren, wenn einer von beiden einen Klos wegen der Gebührenvereinbarung im Hals hat. Trasparenz, Offenheit und ein vernünftiger Umgang und hervorragende Leistungen sind der Boden für eine gute, effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. es gilt bei uns das Leistungsprinzip … und wir Erbringen Spitzenleistungen und setzen uns für unsere Mandantschaft ein.

Un dazu den Sätzen noch ein Wort. Die Preise sind im Verhältnis zur Leistung nicht teuer. Und ein Stundenmäßig gümstigere Leistung bringt die auch dieses know how und diesen Erfolg? Sie haben weiter keine 2 Reagenzgläser, so dass wir nicht beide Fälle mal durchspielen können. Aber eins ist doch klar: Sie wollen doch die beste Leistung für sich und Ihr Unternehmen … oder? Wenn Sie einen Herzchirurgen für sich brauchen, gehen Sie da auch nach dem Preis und nehmen den Günstigsten, Hauptsache Herzchirurg? Oder nehmen Sie einfach den Besten, weil Ihr Herz und Ihr Leben Ihnen das Wichtigste ist und insbesondere gerade in der Situation für Sie  ist …? Ist das anders, wenn die BP oder die Steufa oder die FKS gerade Ihr Lebenswerk zu zerstören droht?

Pauschalen bei Verfassungsbeschwerden und Nichtzulassungsbeschwerden gehen leider auch nicht. Eine gute Verfassungsbeschwerde oder Nichtzulassungsbeschwerde braucht in der Regel mindestens 20 oder mehr Stunden, manchmal 30, 50 Sunden. Aber das kann man vorher nicht immer genau schätzen. Nur die Erfolgsaussichten sinken bei diesen Verfahren extrem. Wenn man sich da nicht extrem viel Mühe macht und sauber vorträgt, hat man hierbei sowieso keine Chance. Es ist wie bei einer Pyramide: der Weg ganz nach oben ist Spitz und steinig.Nur wenige kommen ganz nach oder. Die Rspr. verteidigt in der Regel die Urteile der Instanzgerichte….Richter machen doch sowieso nie Fehler …. Die Standardantwort lautet da meist, der Anwalt habe nicht ausreichend vorgetragen …